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Der Arbeitskreis AK Asyl Südstadt

Der AK Asyl Südstadt Tübingen wurde im Herbst 2014 gegründet. Seit Frühjahr 2015 betreut er Flüchtlinge einer Gemeinschaftsunterkunft. Sie befindet sich in der Wilhelm-Keil-Straße neben dem Landratsamt. Einige konnten mittlerweile aus dieser Unterkunft ausziehen. Sie führen ein eigenständiges Leben. Der AK begleitet auch diese Menschen.

Der AK besteht aus einer Gruppe freiwillig engagierter Bürgerinnen und Bürger. Sie heißen geflüchtete Menschen willkommen. Sie unterstützen sie zum Beispiel beim Asylverfahren. Auch danach helfen sie Ihnen.

Die nächsten Termine

TerminVeranstaltung
Montag, 11. NovemberPlenum
Montag, 18. NovemberVeranstaltung in Lustnau über Gambia
Freitag, 6. DezemberAdventsfeier für Flüchtlingsfamilien
Dienstag, 17. DezemberWinterfeier für Kinder in der WKS

Die AG Gambia (Flüchtlingshilfen im Kreis Tübingen) veranstaltet

Montag, 18. November, 20.00 Uhr

im Gemeindehaus St. Petrus in Tübingen-Lustnau

einen Gambia-Infoabend: Das neue Gambia – und die Flüchtlinge?

Zehntausende von Gambiern und Gambierinnen leben in Europa, etwa 11.000 in Baden-Württemberg. Der Diktator Yahya Jammeh hatte sie in die Flucht getrieben. Vor drei Jahren wurde er abgewählt und Gambia ist eine Demokratie. Doch können die Geflüchteten jetzt einfach dorthin zurück? Gambia ist nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt. Fast die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, die Demokratie ist fragil, und es bestehen weiterhin Fluchtgründe. Was würde die Rückkehr für den einzelnen, für seine Familie, für das Land bedeuten? Und was könnte Baden-Württemberg, eine der reichsten Regionen der Welt, tun, um die junge Demokratie in Westafrika zu stärken, Fluchtursachen zu bekämpfen und die baden-württembergischen Gambier bei der Integration besser zu unterstützen?

Als Referent konnte u. a. der Honorarkonsul der Republik Gambia, Herr Dr. Georg Bouché, gewonnen werden.

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Erfolgreiche Veranstaltungen

Willkommensfest in der Anschlussunterbringung Europastraße

Zu “Palmers Liste” und der Verlegung von “auffälligen” Flüchtlingen in die durch eine Security bewachte Anschlussunterbringung Europastraße sagt ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis in Tübingen NEIN. Einen sehr gut besuchten Info-Abend dazu gab es am 5. April, der von diesem Bündnis, das sich Netzwerk Europastraße nennt, organisiert worden war.

Am kommenden Freitag, 3. Mai, findet ab 16.00 Uhr ein Willkommensfest in der Europastraße statt. Veranstalter ist der AK Europastraße, der von dem Netzwerk unterstützt wird. Herzliche Einladung an alle, in einer bunten fröhlichen AU vorbeizuschauen, in der “ganz normale” Geflüchtete leben, die ihrer Arbeit nachgehen, eine Ausbildung machen oder eine Schule besuchen.

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Brücken bauen statt Mauern!

Die kommunale Anschlussunterbringung von geflüchteten Menschen soll eigentlich der Integration dienen. Aus der AU Europastraße will der Tübinger OB Boris Palmer jedoch eine desintegrative „Brennpunkt“- Unterkunft machen. Seit Anfang des Jahres führt er dafür eine „Liste der Auffälligen“:
Von Stadtverwaltung, Polizei oder Integrationsmanager*innen als „auffällig“ identifzierte Geflüchtete sollen in die von privater Security bewachte AU Europastraße verlegt werden. Für alle Geflüchteten, die in der AU Europastraße untergebracht sind, führen diese Maßnahmen zu Ausgrenzung, Stigmatisierung und Diskriminierung.
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Internationaler Tag der Menschenrechte

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten. Ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion. Nach politischer oder sonstiger Anschauung. Wegen nationaler oder sozialer Herkunft. Bezüglich Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

(Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Art. 2)

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Gambia-Info-Abend

Zahlreiche Ehrenamtliche unterstützen Flüchtlinge aus Gambia. Viele Gambier würden gerne eine Ausbildung beginnen. Einige haben es bereits geschafft. Andere haben sogar einen Arbeitsvertrag.

Wir müssen Asylpolitik weiter und offener denken. Integration durch Ausbildung und Arbeit ist echte Entwicklungshilfe. Nur mit realistischen Perspektiven im Heimatland werden wirklich freiwillige Rückführungen möglich. Mit Abschiebungen bekämpft man keine Fluchtursachen. Die politische Lage in Gambia ist immer noch sehr unsicher. 60 Prozent der Bevölkerung müssen von weniger als einem Dollar am Tag leben.

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Dankeschön-Abend für die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe

Viele Helfer emfinden die politische Diskussion über Obergrenzen abstoßend. Ebenso frustrierend sind die Erfahrungen mit den Behörden. Auch über abgelehnte Asylanträge und Abschiebungen ist man empört. Darüber hinaus machen fehlende Integrations- und Betreuungsangebote mutlos. Dennoch engagieren sie sich noch immer ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe.  Deren Tapferkeit ist kein kurzer Anfall. Besonders Ihnen gilt dieser Abend. Er soll für ein kleines Dankeschön stehen.

Es ist wichtig, Engagierte weiterhin in ihrer Tätigkeit zu unterstützen. Zugleich sind die Ansprüche an die Organisation der Freiwilligenarbeit hoch. Daher sind Qualifikationen für die Auseinandersetzung mit den Behörden besonders wichtig.

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